Mitenand
Jahresschwerpunkt 2016: Mit Gott auf Sendung
Sendung!?
Alle Sendungen wie die Post-, Fracht, Fernseh- oder auch Hörfunksendung verfolgen dasselbe Ziel: Ein Inhalt soll vom Sender an einen, oder mehrere Empfänger übermittelt werden.

Gott müsste das nicht, wäre die Welt nicht durch die Sünde pervertiert und die Schöpfung als «gefallen» und in Mitleidenschaft gezogen. Es wäre keine Sendung nötig, wenn wir in Gottes unmittelbarer Gemeinschaft leben würden, weil Gott einfach da wäre, ohne dieser Distanz, welche die Sünde zwischen Gott und dem Menschen verursachte. Umso genialer zu sehen, was Gott in seiner leidenschaftlicher Liebe tat.

«Und er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gotets zu werden, denen, die an seinen Namen glauben…» (Joh 1,11-12).

Gott sandte seinen Sohn zu uns und kam damit selbst.
Jesus selbst wies zu seinen Lebzeiten mehrfach darauf hin, dass wenn er zurück beim Vater sein wird, dieser einen Beistand schicken würde. Wörtlich heisst es In Joh 14,26: «...der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen...». Ist das nicht erstaunlich? Auch hier sendet der Vater wieder gewissermassen sich selbst, denn Gott kommt zu den Menschen und nimmt Wohnung in den Gläubigen. Denn «Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben wurde.» (Rö 5,5b)

Freqeunz halten
Der Mensch muss auf «die Frequenz Gottes» schalten. Er muss bereit sein zu empfangen

Der Heilige Geist kam als Beistand

Als Gesandte Gottes
«Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch» (Joh 20,21) Wir sind gesandt! Wir sind Übermittler von Gottes Liebe! Durch Wort & Tat!

Das Thema «Sendung» wird uns dieses Jahr immer wieder beschäftigen. «Sendung» gehört zum Christsein! Deshalb sollte uns dieses Thema auch nicht nur während eines Jahres, sondern ein Leben lange beschäftigen!

Wir kennen diesen von verschiedenen Kontexten. Es gibt die Post-Sendung. Jeden Tag bringt uns der Pöstler Briefe & Pakete bis vor die Haustüre. Dahinter steht immer ein Sender, der sendet. Dessen Ziel ist, dass der Brief- bzw. Paket-Inhalt beim Empfänger ankommt. Die Vielfalt an Fernsehsendungen ist heute gigantisch und wir verstehen dahinter nichts anders, als bewegte Bilder, die von Fernsehsendern über Antenne oder Satellit ausgestrahlt werden. Das Gesandte sind hier Bilder, mit denen eine Botschaft vermittelt wird.

Sehr viel! Die Bibel lässt uns kaum darüber zweifeln, dass Gott selbst ein «Sender» ist. Gott erschuf den Himmel und die Erde, dazu alle Lebewesen mit den Menschen, als Ebenbild seiner selbst. Doch damit war dann nicht einfach Schluss. Er redete mit den Menschen, er kam zu den Menschen, er lehrte die Menschen. Gott macht(e) sich auf und sendet. Aber was? Es ist seine Liebe zu uns Menschen. Es ist sein Angebot, mit ihm Gemeinschaft zu leben. Er sandte den Menschen Leitlinien für die Gestaltung des Lebens, Gebote & Hilfen. Gott sandte letztlich sich selbst, in dem er sich den Menschen als Freund, Helfer & Retter anbietet.

«Gott ist Sender»
Vor und nach dem Sündenfall kommunizierte Gott mit den Menschen. Er sandte seinen Sohn.
Frequenz halten
Der Mensch muss auf «die Frequenz Gottes» schalten. Er muss bereit sein zu empfangen

Die Aufgabe der Menschen ist vorerst mal: hören & hinschauen. Der Mensch darf sich von Gott beschenken lassen und muss dies aber auch wollen. Wenn der Mensch Gottes Liebe, seine Zuwendung, seine Barmherzigkeit, seine Vergebung und Freude usw. empfängt und ihm glaubt, so wird er selbst völlig verändert und nicht mehr gleich sein! Die Sendung Gottes hat das Potenzial Menschen und somit die Welt zu verädern! Da ist viel Kraft drin.

Menschen, bleiben nicht alleine Empfänger, sondern sind gleichzeitig auch Gesandte.
Durch unser ganzes Leben soll Christus hindurchleuchten, soll Gott sichtbar werden. Darüber hinaus ist unsere Aufgabe nicht nur als Gesandte leben, sondern wiederum andere Menschen zu «Jüngern» machen, zu Jünger von Jesu, die als Gesandte leben.

Ja, und das zieht Kreise.

Mit Gott auf Sendung! Bist du dabei!?

WERTvoll — so lautet der neue Name unserer Gemeindezeitschrift, die bisher über viele Jahre „mitenand“ hiess!
Dieses kleine Wort „WERTvoll“ beinhaltet ein Begriff, dass zurzeit eine Renaissance erlebt: die Werte! Angesichts von Terrorismus und dem Islam findet sich Europa und die Schweiz erneut mitten in einer Wertedebatte. Fragen über europäische sowie schweizerische Werte werden (wieder einmal) diskutiert und man will klären, für was man als Land oder Union steht. Was sind unsere Werte? Was ist uns wichtig? Und dabei drängt sich auch eine wesentliche wichtige Frage auf: Welche Grundlage haben unsere Werte? Haben wir eine gemeinsame Grundlage z.B. als Schweizer?
Für Christen dürfte klar sein: die Bibel, Gottes Wort, ist die Grundlage für unsere WERTE! Sie bringt zum Ausdruck, was Gott als WERTvoll erachtet, wieso wir Menschen WERTvoll sind und wie ein WERTvolles Leben aussieht!

Was ist uns als Chrischona Gossau wichtig?
Als Leitungsteam beschäftigt uns seit einiger Zeit auch eine Frage: Was ist uns als Chrischona Gossau wichtig? Was ist uns, als lokale Chrischona-Kirche wichtig? Welche Werte heben wir hervor? Die Diskussion – auch wenn sie uns alle herausfordert – ist wichtig. Deshalb haben wir im Rahmen der Überarbeitung des Gemeindeleitbildes die Gemeinde am Mitarbeitertag und an der GV in die Diskussion miteinbezogen. Heute werden lang bewährte Werte über Bord geworfen.
Welche Werte ..
Umso wichtiger ist es festzuhalten, welche Werte uns als Christen der Chrischona Gossau ein besonderes Anliegen sind. Dabei dürfen diese Werte nicht auf dem Papier bleiben, sondern sie sollen sichtbar werden und uns gleichzeitig eine Orientierungshilfe sein, sowie es uns die Bibel selbst allem voran ist. Wenn es uns gelingt diese Werte sowohl nach innen, wie auch nach Aussen (Gesellschaft) zu leben, wird das nicht ohne Auswirkung bleiben und segensreiche Spuren hinterlassen. Wir werden noch mehr erleben, wie Gottes Geist uns und andere verändert und letztlich die Gesellschaft von Gottes Liebe berührt und den christlichen Werten (was ihm wichtig ist) geprägt werden.
WERTvoll
Die Chrischona Gossau war schon für viele Menschen WERTvoll. Dies aus dem einfachen Grund, weil hier seit Jahrzehnten Menschen ein- und ausgegangen sind, die von Gottes Liebe berührt den Glauben an Gott zum Ausdruck brachten und weitergaben. Das ist auch heute noch so. WERTvolles passiert an jedem Sonntag, wenn wir gemeinsam Gottesdienst feiern und jeder mit seinen Gaben der Gemeinschaft dient. WERTvolles spielt sich ab, wenn im Anschluss an den Gottesdienst Gemeinschaft gepflegt und ausgetauscht wird. WERTvolles passiert auch, wenn nachgefragt wird, wie es dem anderen geht oder wenn jemand dem anderen seine Unterstützung in Zeiten der Not anbietet. WERTvolles passiert im Grossen und im Kleinen, im Sichtbaren und Verborgenen. WERTvolles geschieht aber nicht nur in unseren Räumlichkeiten, sondern auch unter der Woche! Überall wo wir leben und gestalten, ob am Arbeitsplatz, bei Gemeindeanlässen, in Kleingruppen oder als Mutter/Vater oder Ehefrau/-mann oder Freund/Freundin; da passiert WERTvolles. Natürlich, wir scheitern auch, wir machen Fehler, wir tun auch WERTloses! Aber hier dürfen wir gerade getrost sein, weil wir durch Jesus erlöst sind und er uns Vergebung zuspricht. Als würde er sagen: Steh auf, los, geh weiter, gib nicht auf, ich helfe dir und bin mit dir, damit du meinen Willen tun kannst.

So ist jeder neue Tag voller WERT und voller Möglichkeiten, um WERTvolles zu wirken, indem wir als Kinder des himmlischen Vaters durch seine Gnade Früchte hervorbringen, die Ewigkeitswert haben. Jeden Tag wollen wir dem HERRN zur Ehre leben und Botschafter seiner Liebe sein, damit sein Reich der Liebe sich weiter ausbreitet.


Thomas Knecht

Mut und Ermutigung haben viel miteinander zu tun. Es gibt zu viele entmutigte Menschen und viel zu wenige Menschen, die es sich auf die Fahne geschrieben haben Ermutiger zu sein. Als Gottes Kinder darf uns diese Tatsache nicht unberührt lassen. Wir wissen, dass die Sünde schlimme Folgen für den Menschen hatte und hat. Wir haben eine gestörte Identität, verletzen einander, fühlen uns nicht geliebt und kämpfen immer wieder mit Gefühlen der Minderwertigkeit.

Wesen Gottes
Wenn wir über Gottes Wesen nachdenken sehen wir aber, wie wunderbar seine Absichten sind: er spricht uns seine Liebe zu, möchte uns heilen, gibt uns nicht auf, sondern ermutigt uns immer wieder zu ihm zu kommen. Gott weiss was wir brauchen: ihn! Gott hält uns nicht unsere Fehler vor, im Gegenteil, er spendet Hoffnung und Trost. Wie wunderbar war jene Zusage von Jesus, als er seinen Jüngern versprach, dass er sie nicht als Waise zurück lassen würde, sondern er ihnen einen Tröster senden wird: den Heiligen Geist! Dieser Geist wurde an Pfingsten ausgegossen und lebt/wirkt in Gottes Kindern. Er gehört zu Gott und erinnert uns an Jesu Worte, lehrt uns und führt uns.
Ermutigen
Gaben
Gleichzeitig schenkt er uns Gaben, um andere Menschen zu ermutigen und ihnen zu dienen. Wir sehen also, dass Ermutigung Gottes Herzensanliegen ist. Wann hast du das letzte Mal jemand ganz bewusst ermutigt? Wann durftest du jemandem Mut machen, wenn er niedergeschlagen war oder jemanden auferbauen, der eine Sache aus deiner Sicht gut gemacht hat?
Lasst uns ermutigen
Eines habe ich gelernt, dass ich kaum eine Ermutigung bereut habe und selber nie dachte: Jetzt habe ich aber zu viel Ermutigung erhalten. Gegenseitige Ermutigung muss Kernanliegen von Christen sein. Die Gemeinde soll erstarken und zu Christus hinreifen (vgl. Eph. 4, 11­-16). Dabei spielt Ermutigung eine entscheidende und wichtige Rolle. Ermutigung ist auch keine Frage der Begabung, sondern eine Frage der Liebe. Lasst uns ermutigen, weil wir alle Ermutigung brauchen.
Worte könne Segen sein
Lasst uns unsere Worte zum Segen für unsere Mitmenschen einsetzen. Jemand sagte mal: wir reden zu leise über Wichtiges und zu laut über Banales und zu viel über andere und zu selten miteinander und zu oft ohne zu denken. Was aber, wenn wir es uns zu einem Herzensanliegen machen Ermutiger zu sein? Ja das kostet Mut und wir müssen über unseren Schatten springen. Allerdings bin ich überzeugt, dass die Früchte von Mut machenden Menschen nicht ausbleiben werden. Wir unterschätzen oft die Kraft der Worte und dabei lassen wir das Potenzial der gegenseitigen Ermutigung ungenutzt liegen.
Die Stärken des anderen sehen
Am vergangenen Mitarbeitertag durften wir einander auf spiele-rische Weise ermutigen. Wir haben einander mitgeteilt, wo wir die Stärken des Anderen sehen. Da gab es die eine oder andere Überraschung. Mein Empfinden war beim Spielende: es tat allen gut. Dass Ermutigung immer noch ein Mangel auch in christlichen Gemeinden ist, hat verschiedene Gründe: wir haben Angst, dass der andere dadurch stolz würde. Oder wir sehen nur unseren Mangel und es fehlt uns die geistliche Reife andere zu erbauen. Auch Neid oder falsche Scham können Gründe für einen Ermutigung-Mangel sein. Bist du bereit deinen Beitrag zu leisten und Mitgeschwister zu ermutigen? Ermutigung darf und soll selbstverständlich nicht nur innerhalb der Gemeinde gelebt werden.
Meh Himmel uf Ärde
Denn als Kinder des Reiches Gottes, wollen wir „Meh Himmel uf Erde“ eben gerade auch zu den Menschen bringen, die noch viel mehr Ermutigung nötig haben.

Thomas Knecht

Himmel & Erde wurden von Gott ERSCHAFFEN!Erschaffen

Hat dir die wunderbare Landschaftswelt, ein atemraubender Sonnenuntergang oder die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt auch schon die Sprache geraubt?
Erstaunt dich die Einzigartigkeit des menschlichen Lebens auch?

Du wurdest aus LIEBE erschaffen!

LIebe neuWusstest du, dass Gott über dich, deine Art, dein ganzes Leben kannte, noch bevor du atmen konntest? Schon im Mutterleib bildete er dich, du bist ein Liebes-Gedanke Gottes, einzigartig erschaffen nach seinem Bild!

 Dein Dilemma ist die SÜNDE!Sünde neu

Wusstest du, dass Gott heilig ist und sein Anspruch an dich und jeden Menschen Vollkommenheit ist? Erkennst du deine Sünde, die durch das Übertreten der Gebote Gottes sichtbar wird?

Vergebung neuDie Antwort auf das Dilemma ist JESUS CHRISTUS!

Wusstest du, dass Gott in seiner Liebe einen gewaltigen Rettungsplan für dich hat? Das Evangelium (Gute Nachricht) ist; dass Gott in seiner Liebe seinen Sohn sandte. Jesus verliess seine Herrlichkeit für dich um ganz Mensch zu werden und den Menschen ein Vorbild und Rettung zu geben.

Gottes Gnadenangebot: VERGEBUNG!Kreuz neu

Wusstest du, dass keine Schuld zu gross ist, als, dass Gott sie dir nicht vergeben könnte? Wenn du dich auf Jesus einlässt und an seine Rettungstat glaubst, wir Gott dir vergeben. Wenn du Gott deine Sünden bekennst und deinem alten Leben den Rücken kehrst, wird Gott sich über dich erbarmen!

Ewiges Leben neuDeine Bestimmung: EWIGES LEBEN!

Ist dir bewusst, dass Gott um dich wirbt und dich berufen hat, sein Kind zu sein? Wusstest du, dass er dir ein neues Leben bereithält, das jetzt beginnt und über den Tod hinaus geht? Kannst du dir vorstellen, dass seine Absicht für dich EWIGES LEBEN und EWIGE GEMEINSCHAFT mit ihm ist?

Was ist deine ANTWORT?

Wenn du ein neues Leben beginnen möchtest, dann ermutigen wird dich zu diesem Schritt.
Wir sind wir gerne bereit dich in der wichtigsten Entscheidung deines Lebens zu begleiten und mit dir zu beten.

Noch FRAGEN?

Frage Antwort neuWenn du Fragen hast, einfach reden möchtest oder nicht weisst, wie du beten sollst, nehmen wir
uns gerne Zeit für dich! (Hier findest du unsere Kontaktadresse).

Eine ausführliche Erklärung zum Evangelium findest du hier (klicken).