Wir sind

... als Gemeinde Mitglied des Vereins "Chrischona Gemeinden Schweiz".
St. Chrischona ist Basel's Hausberg. Dort befindet sich auch die theologische Ausbildungsstätte und das Zentrum unseres Gemeindeverbandes.

Wir wollen

...  Gott und Menschen lieben. Darum darfst du so kommen, wie du bist!

Wir gestalten unsere Gemeinschaft so, dass Menschen Annahme, Heilung und Befreiung erleben. Annahme im Sinn von "Komm wie du bist" und Heilung und Befreiung im Sinn von "Bleib nicht so wie du bist".

Glaube, Liebe und Hoffnung schöpfen wir im Umgang mit der Bibel. Im Glauben an Jesus Christus und in der Gemeinschaft mit anderen Christen, erleben wir die verändernde und befreiende Kraft Gottes.
Inhaltlich bieten wir dazu fundierte Hilfestellung zu Lebensthemen an.

Was wir glauben

Wir glauben der Bibel, als das vom Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes. Gottes Anweisungen an uns Menschen sind für die Praxis von Leben und Glauben verbindlich. Als Glieder der Chrischona-Gemeinden bekennen wir die Dreieinigkeit Gottes, entsprechend dem Apostolischen Glaubensbekenntnis.

Wir glauben an Gott, den Vater. Er hat sich in seiner Schöpfung, in seinem Wort und besonders in seinem Sohn Jesus Christus uns Menschen offenbart.

Wir glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Wir bekennen seine Geburt aus der Jungfrau Maria, sein sündloses Leben, seine Wunder als Zeichen seiner göttlichen Vollmacht, seinen stellvertretenden Tod am Kreuz, seine leibliche Auferstehung, seine Erhöhung zur Rechten Gottes als Haupt der Gemeinde und Herr der Welt, sein sichtbares Wiederkommen in Macht und Herrlichkeit zur Sammlung seiner Gemeinde, zur Vollendung seines Reiches und zum Gericht.

Wir glauben an den Heiligen Geist. Durch ihn beruft Gott Menschen in seine Gemeinde. Er bewirkt Sündenerkenntnis und Wiedergeburt. Er verleiht die Kraft zu einem neuen Lebensstil im Gehorsam gegenüber Gottes Wort. Er schenkt die nötigen Gaben, um ihm in seiner Gemeinde zu dienen. Er lehrt und eint die Gemeinde.

Mit vielen anderen Christen sind wir durch die Schweizerische Evangelischen Allianz (SEA) verbunden. In der Glaubensbasis der Evangelischen Allianzist unser gemeinsamer evangelischer Glaube formuliert.

 

Alle Aufwendungen für unsere kirchliche Arbeit werden durch freiwillige Spenden und Darlehen von Mitgliedern, Besuchern und Freunden getragen. Unsere Kirche erhält weder Steuergelder noch sonstige finanzielle Unterstützung von Dritten. Wir informieren unsere Gemeindebesucher periodisch transparent über Einnahmen und Ausgaben. Die Buchführung, die Bilanz und Erfolgsrechnung werden jährlich von der Revisionsstelle kontrolliert und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Bezüglich der Spenden wird niemand zu einem festen Mitgliederbeitrag verpflichtet oder entsprechend kontrolliert. Die Gehälter der angestellten Mitarbeiter entsprechen den Vorgaben des Vereins Chrischona Schweiz und dessen Gehaltsordnung.
Neben unserem eigenen Unterhalt (Lohnkosten, Betriebskosten, usw.) unterstützen wir als Gemeinde verschiedene Missions- und Entwicklungsprojekte weltweit.

Sie können unser Engagement als Evangelische Freikirche Chrischona Gossau unterstützen:

IBAN:  CH39 8147 1000 0002 3300 2
Verein Chrischona-Gemeinden Schweiz
Chrischona-Gemeinde Gossau
Bertschikerstrasse 6
8625 Gossau ZH
 

Kto- 80-18578-0
Raiffeisenbank Zürcher Oberland, 8610 Uster

Was ist eigentlich eine Freikirche?

Als Freikirchen werden christliche Kirchen bezeichnet, die sich als Freiwilligkeitskirche organisiert haben. Im Gegensatz zu den Landeskirchen treten ihre Mitglieder auf Grund einer freien Entscheidung im religionsmündigen Alter bei und nicht durch Geburt. Ausserdem sind sie frei von staatlichen Abhängigkeiten und finanzieren sich durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder.

Sie vertreten eine evangelikale Theologie, wie sie zum Beispiel in der Lausanner Verpflichtung definiert ist, die sich auf die Bibel als alleinige Glaubensgrundlage beruft und sich gegen blosse kirchliche Traditionen einerseits und gegen Säkularisierung andererseits abgrenzt. Der Begriff Freikirche stammt aus dem 19. Jh., ist weitgehend wertfrei und - wie das „Historische Lexikon der Schweiz“ präzise anmerkt – „nur auf Gemeinden anzuwenden, deren Glauben und Struktur als vertretbare Varianten des Christentums gelten.“

Historisch gesehen haben die heutigen Freikirchen in der Schweiz vier hauptsächliche Wurzeln. Die erste geht zurück auf die Reformation (z.B. Täufergemeinden, Mennoniten), die zweite auf den Pietismus des 17. und 18. Jh. (z.B. Methodisten), die dritte auf die Erweckungsbewegungen des 19. Jh. (z.B. Chrischona, Freie Evangelische Gemeinden) und die vierte auf die pfingstlichen und charismatischen Aufbrüche im 20. Jahrhundert (z.B. Schweizerische Pfingstmission, Vineyardbewegung).

In vielen Ländern gibt es keine Landeskirche. Sämtliche Kirchen sind dort als Freikirchen eingetragen.